Komplizierte Freiheit

Ob ich mich freuen soll oder nicht – diese Frage wird sich mir innerhalb der nächsten Wochen beantworten, hoffe ich.

Vor drei Wochen ist das letzte Schuljahr in NRW zuende gegangen – und damit auch meine schulische Laufbahn. Notendurchschnitt 5.0, über 100 unentschuldigte Fehlstunden. Yay.

Aber ich bin frei. Ich muss mir keine Bücher von irgendwelchen längst toten Griechen geben, auf die ich keine Lust mehr habe.  Und ich muss mich nicht mehr mit sinnlosen kryptischen Formeln rumschlagen, die im praktischen Leben niemals zur Anwendung kommen.

Klingt toll, oder?

Andererseits auch nicht – morgen geht es zum Arbeitsamt zur Bundesagentur für Arbeit, arbeitslos melden. Und dann heißt es: Jobsuche, sparen und Wohnungssuche: Ich will so schnell es geht bei meiner Mutter ausziehen.

Mal sehen, was der Tag morgen so bringt – vielleicht findet sich ja irgendwo ein Supermarkt, wo noch eine Vollzeitstelle frei ist?

2 Responses to “Komplizierte Freiheit”

  1. Jaja
    schon doof in einer kapitalistischen welt zu leben ne?

  2. Irgendwie schon. Aber wenigstens hat man hier ansatzweise soziale Absicherungen gewährleistet.

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